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Der Kontinentale Zwergspaniel |
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FCI Nr. 077
Gruppe 9 – Gesellschafts-
und Begleithunde
Den Kontinentalen Zwergspaniel gibt es in 2 Varianten:
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Papillon (Schmetterling) - stehohrig
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Phalene (Nachtfalter) – hängeohrig
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Standard:
Größe: 20 – 28 cm
Gewicht:
Rüden 2 – 4,5 kg
Hündinnen: 2 – 5 kg.
Körperbau:
Normaler, harmonischer Körperbau.
Etwas
länger als hoch.
Langhaarig ohne Unterwolle.
Mäßig
langer Fang, der kürzer sein sollte als der Schädel.
Er ist lebhaft und graziös, sein Gangwerk frei,
ausgreifend und elegant mit stolzem Gehabe.
Im
Verhältnis zum Körper ist der Kopf normal proportioniert
mit reich befransten Ohren. Der Rumpf ist kräftig mit
geradem Rücken. Die Rute ist hoch angesetzt mit üppiger
Behaarung und wird in einem Bogen über den Rücken getragen.
Er hat ziemlich lange, sogenannte Hasenpfoten.
Farben:
Auf weißem Grund sind alle Farben zugelassen: weiß-schwarz;
weiß-braun, tricolor (weiß-schwarz mit braun). Am Kopf
ist eine weiße Blesse erwünscht.
Eigenschaften:
Der Kontinentale Zwergspaniel ist sehr intelligent, fröhlich, einfühlsam, anpassungsfähig, selbstbewusst. Er ist aber auch äußerst sensibel, eigenwillig und temperamentvoll. Der Zwergspaniel ist ein Hund ohne jegliche Aggressionen.
Er ist sehr auf seine Menschen fixiert
aber oft gegenüber Fremden sehr zurückhaltend. Dabei
ist er sich seiner „Schönheit“ wohl bewusst, denn sein
Motto lautet:
Bewundern ja – Anfassen nein. Vor
allzu großer Zudringlichkeit sollte man ihn schützen.
Der Zwergspaniel ist ein Wachhund, der aber bei entsprechender Erziehung nicht zum Kläffer neigt. Er versteht sich mit Hunden beidseitigen Geschlechts genauso wie mit Katzen und anderen Haustieren.
Trotz seiner geringen Größe darf man die Bewegungsbedüfnisse nicht unterschätzen. Er ist kein „Schoßhund“ sondern möchte viel Laufen. Man spricht von Zwergspaniel, die eine Sprintgeschwindigkeit von bis zu 30 km/h hinlegten. Er ist allerdings auch mal mit kürzeren Spaziergängen zufrieden, wenn man sich ausgiebig mit ihm beschäftigt.
Pflege:
Trotz des langen Felles bedarf der
Kontinentale Zwergspaniel keiner aufwendigen Fellpflege.
Er besitzt keine Unterwolle und das lange Haar sollte
1 – 2 die Woche durchgebürstet werden. Die feine Ohrbehaarung
bedarf jedoch täglicher Pflege (kurz Durchkämmen mit
einem Kamm, damit es nicht zu Verfilzungen kommt).
Anmerkung:
Da beim Papillon immer auch die Gene des Phalene vorhanden sind, kann es durchaus vorkommen, dass zwei Papillon-Elterntiere einen Phalene-Welpen bekommen. Auch kann es passieren, dass ein Papillon im Laufe seines Lebens die Ohrhaltung verändert (von stehorig zu hängeohrig). Damit ist der Papillon der einzige Hund, der seine Rasse ändern kann, da er dann zu den Phalene gehört.
Ebenso kommt es, wie bei jeder anderen Rasse auch, vor, dass ein Welpe geboren wird, der in seiner Größe nicht der Norm entspricht und wie ein Zwergpapillon oder Zwergphalene aussieht.
Die Weiterzucht mit zu klein bleibenden Zwergspaniel ist ausdrücklich verboten.
Die Geschichte des Zwergspaniels
Papillon- und Phalene-Gifbildchen