Die ersten Tage im alten und neuen Zuhause

(hier erzählt Tara selbst)

So ich bin jetzt langsam angekommen. Das war aber auch aufregend alles. Erst kommen da Leute mit so vielen Hunden und sagen dass sie meinen Papa dabeihaben. Den wollten wir dann eigentlich gar nicht kennenlernen. Naja eigentlich wollten wir niemanden kennenlernen, einfach nur Toben, Spielen und gestreichelt werden. Und ich habe mich dann auch schnell an die neue Menschen-Mama gewöhnt, immer wenn sie wieder wegging (sie blieb ja ein paar Tage) dann wollte ich hinterher. Aber irgendwann hat sie nur noch geweint und geweint und dann habe ich rausgehört, dass mein Papa gestorben ist. Und nun war ich auch traurig, habe ich ihn doch am Tag zuvor noch ganz kurz geärgert ;)

Dann habe ich aber alles gegeben, um mein neues Frauchen wieder glücklicher zu machen und die Tage die wir noch bei meiner Mutter waren genossen:

Ja und was soll ich sagen? Dann ging es los auf große Fahrt: Mein Buder Tarik und ich ab in den Bus und wir sind bis auf die erste Stunde ganz lieb gewesen. Bis zur Edertalsperre sind wir gefahren und dort dann unser erster Halt und auch gleich eine Übernachtung:

Nach einem kurzen Zwischenstopp bei irgendwelchen anderen Papillons (die wir aber fast gar nicht gesehen haben) sind wir dann endlich in mein neues Zuhause gefahren: Kiel
 Mein Bruder Tarik und ich haben uns umgesehen, erkundet und dann erstmal eine Runde unter dem Bett geschlafen, natürlich auch die Couch geentert:

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Tja und was soll ich sagen: mittlerweile bin ich 3 Wochen hier, mein Bruder ist dann auch zu seinem neuen Frauchen gezogen und fühlt sich dort pudelwohl (ich habe ihn schon getroffen und gefragt). Die anderen Hunde hier sind eigentlich ganz ok, manchmal zickt der ein oder andere ein wenig rum, vor allem wenn es ums Essen geht..... Aber wenn ich nunmal so schnell essen kann? dann muss ich doch versuchen noch an das andere zu kommen oder? Alles in allem habe ich hier eigentlich ein tolles Leben, viel Aufregung und Neues, ich war schon Baden in der Ostsee, habe etliche andere Hunde kennengelernt und laufe fast überall ohne Leine (ich lerne schnell habe ich Frauchen sagen hören). Wer "Oma" ist weiß ich auch schon - das ist die grauhaarige nette Dame zu der Milli immer so schnell hinläuft und dann ausgiebig gestreichelt wird, HAHA nun nicht nur Milli ;)
Was gibt es noch? der blonde Junge hier, der mag mich wohl nicht so richtig, immer wenn ich angelaufen komme, dann verschwindet er wieder. Aber Milli hat mir erzählt dass das bei ihr auch so war letztes Jahr und das ging dann ganz schnell vorbei. Also habe ich auch noch Hoffnung. Nun ist es immerhin schon soweit, dass wir alle zusammen auf der Couch sein können (ich gebe einfach nicht auf):

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Heute ist der 4. Oktober, in 3 Tagen werde ich 3 Monate alt und die ersten Tage habe ich wirklich hinter mit.
Alle weiteren Erlebnisse findet Ihr ja sowieso auf den anderen Seiten.
Eure Tara