Asko's Gesundheit bzw.Krankheiten

Ich habe gemerkt, Asko läuft merkwürdig. Also Generaluntersuchung. Ergebnis -

HD-links - schwer
HD-rechts - mittel

Also was tun? Ich bin fast wahnsinnig geworden, weil ich dachte, nach der Diagnose - den Hund habe ich wohl nur bis jetzt gehabt. Und wieder einmal merkte ich, dass ich überhaupt keine Ahnung habe. Ich fing an, mich zu informieren. Jeder sagte mir, mit der schweren HD - lass ihn einschläfern. Aber ich dachte, auf keinen Fall. Es muss eine andere Möglichkeit geben. Asko konnte eigentlich überhaupt nicht mehr richtig laufen, er humpelte nur noch. Ich bin dann nur noch um die Häuser gegangen mit ihm. Aber ich habe eine Möglichkeit gefunden. Mir wurde in einer Tierarztpraxis gesagt, es gibt eine Möglichkeit, diese Schmerzen zu lindern - Muskel durchtrennen - ich habe es einfach machen lassen. - und Asko konnte anschließend wieder laufen. Ganz normal - ich habe es wirklich nicht für möglich gehalten. Aber wir hatten 3 Jahre Ruhe.

Dann wurde es wieder problematischer. Asko war auch jetzt schon 9 Jahre alt. Also was tun??????

Ich habe mir wirklich tagelang überlegt, was ich tun soll. Dann fiel für mich die Entscheidung, er wird noch einmal auf der anderen Seite operiert. Mit dem Alter bei dem großen Hund war mir nicht ganz wohl bei der Entscheidung, aber ich wollte es so. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Das dachte ich mir damals.Und: ES IST WIEDER GUT GEGANGEN.

Asko wurde wieder ein kleiner Jungspunt nach der OP. Hatte keine Schmerzen mehr.

Wir haben in all den Jahren viel Spaß gehabt - Dänemark pur, Zelten, Dünen, Spaziergänge, Baden usw. usw. Es war toll.

Die letzte Begebenheit dieser HInsicht war dann eigentlich, dass Asko einen Bandscheibenvorfall hatte. Wirklich. Wir waren mal wieder in Dänemark, wollten gerade nach Hause fahren, als Asko sich hinlegte und nicht mehr laufen wollte. Mein Vater ist dann zum Auto gelaufen und hat uns abgeholt, wo Asko liegenblieb und ich natürlich bei ihm war. Ich habe Asko dann ins Auto geladen und wir sind nach Hause gefahren - direkt zum Tierarzt. Der stellte dann wirklich einen Bandscheibenvorfall fest und auch den haben wir dann mit langsamen Übungen und Bewegungen bewältigt.

Von Blessuren und diversen Beissereien will ich ja jetzt gar nicht reden. Aber als am 2 Januar 1998 Asko (an der Leine - weil alt und konnte nicht mehr hören) von einem jungen Schäferhund zusammenbissen wurde, da war meine Geduld eigentlich am Ende.

Es hat sich ca. 10 Tage hingezogen, dann ist er diesen Verletzungen erlegen. Bei uns zu Hause ist er gestorben - in meinen Armen.