Hier ein paar Begebenheiten mit Asko

Versicherungsschaden:

Eines Abends kamen wir dem Auto nach Hause. Asko lag im hinteren Teil des Wagens. Als wir in unsere Straße einbogen, winkte uns ein älterer Herr zu. Er wollte uns wohl einen freien Parkplatz zeigen. Das bemerkten wir jedoch nicht sofort, parkten an einer anderen Stelle, stiegen aus uns ließen den Asko aus dem Wagen. Asko jedoch hatte sehr wohl bemerkt, dass da im Dunkeln ein älterer Herr mit hoch erhobenen Armen stand. Bedrohung also. Er stürzte auf den Herrn zu und sprang ihn an. Er biss nicht, nein er sprang nur. Durch die Wucht des Aufpralls konnte sich der Mann jedoch nicht halten und fiel. Und zwar so unglücklich über die Bordsteinkante, dass er sich den Oberschenkelhals brach. Krankanwagen gerufen, Krankenhausaufenthalt, anschließende Reha. Wie gut, dass Asko versichert war.

Trotz alledem war uns der alte Herr nicht böse. Bei einem Krankenhausbesuch unsererseits entschuldige er sich sogar für sein Verhalten mit den Worten: „es war ja meine Schuld, ich kenne mich doch mit Hunden aus und weiß, dass ich mich falsch verhalten habe“. Es wurde dann eine sehr nette Freundschaft zwischen uns. Und auch mit Asko.
 

 Verteidigung:

Ich ging abends im Dunkeln mit Asko spazieren. Er stöberte durchs Unterholz und ich ging auf dem Weg, als mich ein Fremder ansprach. Das allein war mir schon unheimlich – es war sehr dunkel und sehr einsam. Er fragte mich nach Wechselgeld für den Zigarettenautomaten. Ich erklärte, dass ich kein Geld dabei hätte. Jedoch ließ er nicht locker. Bevor ich jedoch überlegen musste, was ich jetzt tun sollte, kam Asko aus dem Gebüsch gestürzt und stellte sich zwischen mich und den Fremden. Was soll ich sagen? Er brauchte plötzlich kein Geld mehr.
 

Geburtstag:

Meine Geburtstagsfeier. Alle Familienmitglieder und Freunde im Garten. Auch Asko. Mitten während der Feierei kam plötzlich Asko zu mir und blutete an der Pfote. Ich sah mir das genauer an und stellte fest, dass er sich eine Kralle halb abgerissen hatte. Und nun? Meine Cousine geschnappt und mit ihr und Asko zum Tierarzt gefahren. Der hat die Kralle gezogen, die Pfote verbunden, Antibiotika gespritzt und wir konnten wieder los. Als wir wieder im Garten ankamen hatte fast keiner gemerkt, dass ich überhaupt weg war. Ich war fast 2 Stunden unterwegs...... Was lernt man daraus? Gib deinen Gästen entweder genug Alkohol oder lass die Feierei lieber gleich sein.
 

Tierpark:

Im Sommer sind wird einige Male im Tierpark Neumünster gewesen. Meist zur Wolfsfütterung. Asko und ich standen dann dabei und schauten zu. Einmal, nachdem die Fütterung beendet war, drehte sich die Pflegerin um, sah Asko und riß mir die Leine aus der Hand mit den Worten: „haben Sie den hier aus dem Gehege geholt?“ Sie bemerkte ihren Irrtum dann sehr schnell und entschuldigte sich. Sie hatte sich wohl einfach nur erschreckt.
 

 Dänemark:

Wir waren mit Asko, seinem Bruder Arko und diversen Freunden in Dänemark. War alles rundum toll. Nach diversen Strandspaziergängen und einigen Tagen Aufenthalt suchten wir eines Tages unsere Hunde. Im Haus waren sie nicht, auf dem Grundstück auch nicht, also große Sucherei. Wir wurden immer unruhiger, als uns plötzlich Passanten sagten, die Hunde seien friedlich nebeneinander zum Strand gelaufen. Na toll, nach dem Motto: wenn ihr nicht mit uns geht, müssen wir ja wohl alleine los. Wir also im Affentempo zum Strand und da sahen wir die beiden. Hatten Familienanschluss gefunden und freuten sich über die Menschen, die immer wieder Stöckchen ins Wasser warfen. Ab da wurde dann besser aufgepasst und schon mal auf dem Grundstück die lange Leine genutzt.
 

Tropfsteinhöhle:

Einen Urlaub verbrachte ich mit Asko ganz allein. Wir fuhren nach Braunlage. Ich dachte, das würde ihm gefallen, wenn wir wandern, wandern, wandern. Gefiel ihm auch. Bei einer Wanderung ging es immer weiter, weil Asko nicht zurück wollte. Bis wir an einer Tropfsteinhöhle ankamen. Dort machten wir Rast, tranken etwas. Als wir wieder los wollten begann gerade die Führung durch die Höhle. Der Fremdenführer kam zu mir und fragte, ob ich nicht mit wollte. Ich fassungslos: „und der Hund“? „Der kann mit“ war die Antwort. Kurz überlegt und dann dachte ich warum nicht? Tja, nun hatte ich aber einen Rüden. Nachdem er zweimal die Höhle von innen markiert hatte, mir der Schweiß auf der Stirn stand, dass ja keiner was merkte, hielt ich mich etwas abseits hinter der Gruppe. Schließlich ist aber alles gut gegangen. Wir kamen wieder ans Tageslicht und konnten unbehelligt unseren Weg nach Hause antreten.